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Ausflug des Jugendclubs zur Marbacher Vielseitigkeit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ralph Stiller (Webmaster)   
Mittwoch, den 11. Mai 2011 um 20:14 Uhr

Von 6. bis zum 8. Mai fand das diesjährige Vielseitigkeitsturnier beim Gestüt Marbach auf der schwäbischen Alb statt. Der Jugendclub besuchte das Turnier am Samstag und konnte von 13:00 - 18:00 Uhr noch zwei Wettkämpfe fotografieren.

Schon an dem überfüllten Parkplatz, der in der angrenzenden Wiese fortgesetzt wurde, sah man, dass die Veranstaltung gut besucht war. Hinter dem Gestütshof hatten die Veranstalter einen Hindernis-Parkour im Gelände aufgebaut, auf dem an diesem Tag insgesamt drei Prüfungen stattfanden. Damit die Zuschauer schneller ihren Platz wechseln konnten, waren in dem Parkour immer wieder Durchgänge vorgesehen, die von den Streckenposten zwischen zwei Reitern kurzzeitig für die Besucher geöffnet wurden. Ein Trillerpfeifensignal kündigte dann den nächsten Reiter an.

Nachdem wir die Strecke einmal abgelaufen hatten, war klar, dass der beste Platz für Fotos tatsächlich der sogenannte "Ariat-Teich", eine kleines Wasserloch hinter einem Hindernis, war.

Diese Stelle hatte uns auch zuvor schon der Veranstalter empfohlen. Hier standen ein paar Bäume, so dass die Sonne nicht ganz so auf den Kopf und in die Linse brannte. Mit unseren Kameras waren wir dort in guter Gesellschaft: Eine Menge Fotografen hatten sich hier versammelt und versuchten wie wir, spektakuläre Sportbilder zu schießen (schätzungsweise waren dort mindestens so viele Spiegelreflexkameras im Einsatz, wie Teilnehmer beim Turnier!).

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Während beim ersten Turnier das Intervall zwischen den Reitern noch recht groß war, erhöhte sich das Tempo bei der letzten Prüfung des Tages, welche auch den "Höhepunkt" des Tages darstellte, wie es der Veranstalter aus dem nicht ganz störungsfreien Lautsprechersystem, nannte. hier traten ausschliesslich Reiter und Reiterinnen auf Ponys gegeneinander an. Die Ponys sahen allerdings in meinen Augen fast wie ausgewachsene Pferde aus. Die Ponys standen aber ihren größeren Artgenossen in nichts nach. Die Sprünge wirkten genauso kraftvoll. Inzwischen war das Licht nicht mehr so grell. Zur Mittagszeit war es noch schwerer gewesen gute Bilder hinzubekommen, da die interessanten Stellen des Parkours allesamt in der Sonne lagen.

Große Freude dann unter den Fotografen, als ein wasserscheues Tier seine Reiterin abwirft und diese triefnass aus dem Teich steigt. 

Was vielleicht auf dem Bild witzig aussieht, ist aber gar nicht so ungefährlich - das Pferd (oder Pony in dem Fall) wird keine Rücksicht nehmen, wohin es in der Angst mit seinen Hufen tritt... Aber zum Glück ist alles gut gegangen und die Reiterin hat keine Verletzungen davongetragen.

Nach einigen Stunden waren dann die Speicherkarten voll und wir machten uns auf den Rückweg.

Vielen Dank an Max und David für die Bilder



 

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